Kalt gepresste und native Öle

Kalt gepresste und native Öle

Kaltgepresste oder native Speiseöle werden aus ungeschälten, teilweise auch geschälten Saaten oder Früchten ohne Wärmezufuhr durch rein mechanische Verfahren, üblicherweise durch eine Presse gewonnen.

Übrig bleibt der Presskuchen, der noch 10 % bis 14 % Restfett enthält. Nach der Pressung wird das Öl filtriert, um Samen oder Fruchtreste zu entfernen.

Durch die schonende Gewinnung bleiben der sortentypische Eigengeschmack des Öles, die Vitamine, die ungesättigten Fettsäuren und weitere erwünschte, sekundäre Pflanzenstoffe erhalten.

Für alle ökologischen Öle ist diese Verarbeitung verpflichtend, jedoch findet sie genauso im konventionellen Bereich Anwendung.

Das native oder kalt gepresste Öl ist bei den allermeisten Produkten in diesem Zustand sehr gut haltbar.

Wird ein solches Öl im Kühlschrank aufbewahrt, bilden sich weiße Schlieren (die Wachse flocken aus). Dies ist keinesfalls eine Beeinträchtigung des Öles, sondern der Beweis, dass dieses Öl nach der Pressung nicht weiter bearbeitet wurde.

Es gibt jedoch auch native und kaltgepresste Öle, die bei der Aufbewahrung im Kühlschrank keine weißen Schlieren bilden. Diese Öle wurden in der Ölmühle „winterisiert“, d. h. für einen Zeitraum von 5-10 Stunden auf 8° C abgekühlt. Dabei kristallisierten die Wachse aus und werden abgefiltert.

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